Männerarbeit

Männer in Entwicklung

Männerarbeit in Winterthur und online: ein Raum für Männer, die sich selbst ehrlich begegnen wollen – ohne Pose, ohne Schönreden.

Haltung

Was Männerarbeit bedeutet

Viele Männer funktionieren – im Beruf, in der Familie, im Alltag. Aber zwischen Funktionieren und Leben liegt oft eine Lücke. Genau diese Lücke interessiert mich.

Es geht um Fragen, die im Alltag selten gestellt werden: Was für ein Mann will ich sein? Welche Rollenbilder trage ich mit mir – und welche davon sind wirklich meine? Wo übernehme ich Verantwortung, wo weiche ich aus? Und: Woran möchte ich mich in meinem Leben eigentlich ausrichten?

Manchmal braucht es Mut, wirklich hinzuschauen. Woran ich merke, dass etwas in Bewegung kommt? Die Körperhaltung entspannt sich, die Atmung wird tiefer, jemand sitzt plötzlich aufrechter. Vielleicht ist eine neue Perspektive da, etwas mehr Entschlossenheit – oder einfach wieder Zuversicht.

Baumallee im HerbstlichtWald · Stein

Der Kern des Weges

Von der Selbstsabotage in die Selbstführung

So unterschiedlich die Themen sind, im Kern geht es für mich um dieselbe Bewegung: besser verstehen, was dich bindet, mehr selbst entscheiden, verstehen lernen, was dich einwickelt, die Verantwortung für dich übernehmen und dir selber glauben.

01

Selbstsabotage überwinden

Ablenkung, Betäubung und alte Gewohnheiten haben meist eine Funktion. Wir schauen nicht nur darauf, wie du sie loswirst, sondern zuerst darauf, wofür du sie brauchst – und was dir stattdessen helfen könnte.

02

Selbstwirksam werden

Wieder spüren, dass das eigene Handeln etwas bewirkt. Nicht nur darüber reden, sondern Erfahrungen machen, die zeigen: Ich kann etwas bewegen.

03

Aus der Selbstführung leben

Nicht nur auf alte Reflexe und Erwartungen reagieren, sondern bewusster entscheiden: Wer will ich sein – und wie will ich leben? Selbstführung heisst für mich, das Steuer wieder öfter selbst in die Hand zu nehmen.

04

Innere Freundschaft aufbauen

Vielleicht das Wichtigste: ein Verhältnis zu sich selbst, das trägt. Statt innerem Kritiker eine verlässliche innere Stimme, die wohlwollend bleibt – auch wenn es schwierig wird. Und ich glaube, dass vieles leichter wird, wenn diese Beziehung stimmt.

Konkrete Werkzeuge

Womit wir arbeiten

Je nach Thema arbeiten wir nicht nur im Gespräch, sondern auch mit konkreten Übungen.

Nervensystem­training

Wahrnehmen, was im Körper passiert, wenn sich Stress ausbreitet. Und ausprobieren, was dir hilft, wieder etwas runterzufahren und in deine Mitte zu kommen – bevor du automatisch in Ablenkung, Rückzug oder alte Gewohnheiten gehst.

Den eigenen Raum kennenlernen

Spüren, wo der eigene Platz ist – körperlich wie innerlich. Den eigenen Raum wahrnehmen, ihn einnehmen und ausfüllen, statt sich klein zu machen oder zu verlieren.

Bewusst Grenzen setzen

Nein sagen können, ohne schlechtes Gewissen. Eigene Grenzen erkennen, sie klar kommunizieren und für sie einstehen – als Grundlage für gesunde Beziehungen und Selbstrespekt.

Handy, Reize & Gewohnheiten

Gemeinsam anschauen, wann Handy, Social Media, Streaming oder Games dir guttun – und wann du merkst, dass du kaum noch selbst entscheidest, wann du danach greifst.

Was dich möglicherweise beschäftigt

Wenn du dir selber im Weg stehst

Manchmal verlieren wir uns in Dingen, die kurzfristig entlasten: im Feed hängen bleiben, noch eine Runde zocken, Pornografie, Alkohol, Glücksspiel, Arbeit, Essen, Kaufen oder ständiges Denken.

Erkennst du dich in etwas davon wieder? Mich interessiert weniger, welche Schublade dazu passt, als was kurz davor passiert – und was du eigentlich brauchst.

Wichtig: Das ist nur dann problematisch, wenn du nicht mehr selbst darüber bestimmen kannst, davon fremdbestimmt wirst und es dich stört. Solange du Freude daran hast – geniess es.

Wie wir arbeiten

So arbeiten wir zusammen

In der Einzelbegleitung gibt es einen roten Faden: zuerst verstehen und entlasten, dann Neues ausprobieren und im Alltag verankern. Kein starres Programm – dein Thema bestimmt, woran wir arbeiten.

Phase 1

Verstehen & entlasten

Zuerst nehmen wir Druck raus und versuchen zu verstehen, was gerade passiert: Was bringt dein Nervensystem immer wieder in Alarm? Welche Gewohnheiten entlasten kurzfristig – und was kosten sie dich langfristig?

  • Handy, Reize & Gewohnheiten
  • Accountability-Partnerschaft
  • Blinde Flecken anschauen
  • Den Sabotage-Zyklus kennenlernen
  • Impulskontrolle
  • Nervensystem-Regeneration
  • Verhaltensmuster ersetzen
Phase 2

Neues ausprobieren

Dann geht es ums Ausprobieren: Was tut dir tatsächlich gut? Welche Gewohnheiten tragen? Wie kannst du präsenter im Körper bleiben, auch wenn der Alltag wieder laut wird?

  • Innere-Kind-Zeit
  • Selbstfürsorge
  • Gewohnheiten, die dir guttun
  • Nervensystem-Training
  • Körperwahrnehmung
  • Im Augenblick bleiben
  • Eine tragende innere Freundschaft aufbauen

Tools, mit denen wir arbeiten

BreathworkQi GongKlare GrenzenFocusing MeditationFragenGroundingMovement und einiges mehr …

Wohin dein Weg dich führen kann

Wohin der Weg führt

Das Ziel ist kein fixer Endpunkt, sondern eine Art, dir selbst zu begegnen und in der Welt zu stehen.

SelbstführungSelbstbewusstseinSelbstfürsorge Innere BalanceSelbstbestimmungSelbstwirksamkeit EigenverantwortungInnerer FriedenSelbstvertrauen SelbstliebePräsenzInnere Integrität

Hauptangebot · Gruppe

«Mannä ide Chraft» – der Männerkreis

Für Männer, die ihr Leben bewusster gestalten und sich selbst ehrlicher begegnen möchten.

«Mannä ide Chraft» ist ein Raum, in dem Männer nichts darstellen müssen. Wir sprechen über das, was wirklich da ist – über Beziehungen, Verantwortung, Sexualität, Zweifel, Vatersein, Gewohnheiten, Sehnsucht oder die Frage, wie wir eigentlich leben wollen.

Manchmal wird gesprochen. Manchmal gelacht. Manchmal ist es still. Im Austausch mit anderen Männern entstehen neue Blickwinkel – und oft auch das Gefühl, mit gewissen Fragen nicht allein zu sein.

In den Männerkreis schnuppern
Person vor mächtigem BerggipfelKreis · Gemeinschaft

Der erste Schritt ist oft der schwierigste

Ein unverbindliches Gespräch reicht, um herauszufinden, ob du dich in dieser Art von Arbeit wiederfindest.