Selbstsabotage überwinden
Ablenkung, Betäubung und alte Gewohnheiten haben meist eine Funktion. Wir schauen nicht nur darauf, wie du sie loswirst, sondern zuerst darauf, wofür du sie brauchst – und was dir stattdessen helfen könnte.
Männerarbeit
Männerarbeit in Winterthur und online: ein Raum für Männer, die sich selbst ehrlich begegnen wollen – ohne Pose, ohne Schönreden.
Zwei Wege
Du kannst einzeln mit mir arbeiten oder in den Männerkreis kommen.
Haltung
Viele Männer funktionieren – im Beruf, in der Familie, im Alltag. Aber zwischen Funktionieren und Leben liegt oft eine Lücke. Genau diese Lücke interessiert mich.
Es geht um Fragen, die im Alltag selten gestellt werden: Was für ein Mann will ich sein? Welche Rollenbilder trage ich mit mir – und welche davon sind wirklich meine? Wo übernehme ich Verantwortung, wo weiche ich aus? Und: Woran möchte ich mich in meinem Leben eigentlich ausrichten?
Manchmal braucht es Mut, wirklich hinzuschauen. Woran ich merke, dass etwas in Bewegung kommt? Die Körperhaltung entspannt sich, die Atmung wird tiefer, jemand sitzt plötzlich aufrechter. Vielleicht ist eine neue Perspektive da, etwas mehr Entschlossenheit – oder einfach wieder Zuversicht.
Wald · SteinDer Kern des Weges
So unterschiedlich die Themen sind, im Kern geht es für mich um dieselbe Bewegung: besser verstehen, was dich bindet, mehr selbst entscheiden, verstehen lernen, was dich einwickelt, die Verantwortung für dich übernehmen und dir selber glauben.
Ablenkung, Betäubung und alte Gewohnheiten haben meist eine Funktion. Wir schauen nicht nur darauf, wie du sie loswirst, sondern zuerst darauf, wofür du sie brauchst – und was dir stattdessen helfen könnte.
Wieder spüren, dass das eigene Handeln etwas bewirkt. Nicht nur darüber reden, sondern Erfahrungen machen, die zeigen: Ich kann etwas bewegen.
Nicht nur auf alte Reflexe und Erwartungen reagieren, sondern bewusster entscheiden: Wer will ich sein – und wie will ich leben? Selbstführung heisst für mich, das Steuer wieder öfter selbst in die Hand zu nehmen.
Vielleicht das Wichtigste: ein Verhältnis zu sich selbst, das trägt. Statt innerem Kritiker eine verlässliche innere Stimme, die wohlwollend bleibt – auch wenn es schwierig wird. Und ich glaube, dass vieles leichter wird, wenn diese Beziehung stimmt.
Konkrete Werkzeuge
Je nach Thema arbeiten wir nicht nur im Gespräch, sondern auch mit konkreten Übungen.
Wahrnehmen, was im Körper passiert, wenn sich Stress ausbreitet. Und ausprobieren, was dir hilft, wieder etwas runterzufahren und in deine Mitte zu kommen – bevor du automatisch in Ablenkung, Rückzug oder alte Gewohnheiten gehst.
Spüren, wo der eigene Platz ist – körperlich wie innerlich. Den eigenen Raum wahrnehmen, ihn einnehmen und ausfüllen, statt sich klein zu machen oder zu verlieren.
Nein sagen können, ohne schlechtes Gewissen. Eigene Grenzen erkennen, sie klar kommunizieren und für sie einstehen – als Grundlage für gesunde Beziehungen und Selbstrespekt.
Gemeinsam anschauen, wann Handy, Social Media, Streaming oder Games dir guttun – und wann du merkst, dass du kaum noch selbst entscheidest, wann du danach greifst.
Was dich möglicherweise beschäftigt
Manchmal verlieren wir uns in Dingen, die kurzfristig entlasten: im Feed hängen bleiben, noch eine Runde zocken, Pornografie, Alkohol, Glücksspiel, Arbeit, Essen, Kaufen oder ständiges Denken.
Erkennst du dich in etwas davon wieder? Mich interessiert weniger, welche Schublade dazu passt, als was kurz davor passiert – und was du eigentlich brauchst.
Wie wir arbeiten
In der Einzelbegleitung gibt es einen roten Faden: zuerst verstehen und entlasten, dann Neues ausprobieren und im Alltag verankern. Kein starres Programm – dein Thema bestimmt, woran wir arbeiten.
Zuerst nehmen wir Druck raus und versuchen zu verstehen, was gerade passiert: Was bringt dein Nervensystem immer wieder in Alarm? Welche Gewohnheiten entlasten kurzfristig – und was kosten sie dich langfristig?
Dann geht es ums Ausprobieren: Was tut dir tatsächlich gut? Welche Gewohnheiten tragen? Wie kannst du präsenter im Körper bleiben, auch wenn der Alltag wieder laut wird?
Tools, mit denen wir arbeiten
Wohin dein Weg dich führen kann
Das Ziel ist kein fixer Endpunkt, sondern eine Art, dir selbst zu begegnen und in der Welt zu stehen.
Hauptangebot · Gruppe
Für Männer, die ihr Leben bewusster gestalten und sich selbst ehrlicher begegnen möchten.
«Mannä ide Chraft» ist ein Raum, in dem Männer nichts darstellen müssen. Wir sprechen über das, was wirklich da ist – über Beziehungen, Verantwortung, Sexualität, Zweifel, Vatersein, Gewohnheiten, Sehnsucht oder die Frage, wie wir eigentlich leben wollen.
Manchmal wird gesprochen. Manchmal gelacht. Manchmal ist es still. Im Austausch mit anderen Männern entstehen neue Blickwinkel – und oft auch das Gefühl, mit gewissen Fragen nicht allein zu sein.
In den Männerkreis schnuppern
Kreis · Gemeinschaft